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Camping Vol1.: Allgäu Classic

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Kette_rechts

August ist Urllaubszeit. Bei uns heißt das seit einigen Jahren Campingzeit. Was liegt also näher, als auf dem Weg zum Lago di Garda noch einen Zwischenstop im Allgäu einzulegen. Die Meute muss ohnehin nach ein paar (10)km verschnaufen. Nichts ungewöhnliches - und ganz zufällig fand dort Mitte August zum 33 x der Allgäu Triathlon statt. Aufgrund der langen Tradition steht der Wettkampf beim mir schon länger sehr weit oben auf der To-Do Liste.

Location:
Das ist mal vorbildlich: Schwimmstart, Wechsel und Ziel alles innerhalb max. 5 minuten Fußweg. dazwischen liegt der Alpsee-Campingplatz, auf dem wir uns eingemietet hatten (unbedingt vorher Reservieren). Der Platz ist, was Lage und Ausstattung angeht zu 100% empfehlenswert. sehr sauber, moderne Sanitätanlagen und direkt am Alpsee. Letzterer eignet sich sowohl zum Baden, schwimmen als auch zum Surfen recht gut. Gleichzeitig ist in kurzen Entfernungen noch einiges an Unterhaltung geboten, z.B. in Form deutschlands längster Sommer-Rodelbahn (Abfahrt ohne den Hund :-)) . Definitiv genug für ein zweiten Aufenthalt.

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Strecke Mitteldistanz.

Schwimmstart am Pier. Es gab Teilnehmer die verglichen das Szenario mit Hawaii…bei 11° und Regen
Es geht zuerst 600m parallel zum Ufer, anschließend wieder zurück in den kleinen Tretboothafen des Ortes Bühl. Nach kurzem Landgang (für Zuschauer optimal) geht es wieder parallel zum Ufer bis zum Schwimmausstieg (Sand, teilweise 20m durchs Wasser laufen)

Radstrecke  2015: 2 Runden mit 84km und 1250 HM komplett gesperrt- längere Anstiege im Allgäu und 2 x Kalvarienberg mit bis zu 20% - viele Teilnehmer treten mit dem Rennrad an. Noch Fragen? Ich hatte mein Rennrad Umbau Stevens Chrono TT (L) mit den Profile Design T2+ Extensions bestückt. Dies vor allem weil im weiteren Verlauf des Urlaubs noch ein Aufenthalt am Lago di Garda folgte und der Gepäckträger schon mit 4 Rädern und einem Laufrag bestückt war….


 
Laufstrecke: 2 Runden erst parallel zum Seeufer, dann bis Markpatz Immenstadt und zurück. Dazwischen liegt der „Kuhrempel“, ein mit Matsch und dem Namen entsprechendem Kuhdung versehener 20% anstieg….so etwas bleibt in Erinnerung.

Rennverlauf: Schwimmen von ganz rechts - nach 2-3 min kurz Brust gechwimmen zwecks Orientierung. Ganz rund hat es sich erst kurz vorm Schwimmende. Am kurzen Landgang ließ ich es ruhog angehen - erfahrungsgemäß haut das den Puls richtig hoch mit Schnappatmung unter Umständen im Anschluss. Für die Zuschauer sicherlich ein echtes Highlight.
T1 war dann wie immer: saulangsam. Aufgrund der zu erwartenden schlechten Witterung zog ich Socken, Radtrikot (mit optimaler Regenjacke als Backup in der Rückentasche) und Armlinge an. Da die Tasche direkt am Rad und Regen hing war das Zeug nicht eben trocken. Auf dem Rad ging es relativ gut los - nach 5 min gleich Kalvarienberg - ca. 500m bis 20%. Dank der niedrigen Temperaturen war es nur eine Frage der Zeit wann die Finger einfrieren. Aufgrund selbiger hielt ich es dann auch für nciht sinnvoll anzuhalten um meine 15-20mm gerutschte Sattelstütze wieder zu reparieren. Imbus sind in dem Moment einfach zu filigran. Also weiter Bergauf Bergab. ab km 30 war T2 das erklärte Ziel, egal wie. Ab Km 60 wurde es mir langsam wärmer, teilweise hörte der Regen sogar auf. Insgesamt hab ich zwar nicht gebummelt, aber richtig getreten auch nicht. Runde 2 entsprach im Leistungsschnitt exakt der ersten, also konstant gefahren.
T2 wieder gebummelt, bzw. mit kalten Finger nicht die Socken und Schuhe anbekommen. Beim Lauf ging es von Beginn an relativ zäh. ERste Runde noch ok, bei ca. km 13 und 2. Mal Kuhrempel erstes mal gegangen. Bei km 15 Ofen aus und längere Gehpause. danach ins Ziel getrabt. 200m Vorher nochmal kurz angehalten und Familie abgeklatscht.
Als Rennverpfelgung hatte ich diesmal komplett auf die Gereichten Isostar Gels und Riegel gesetzt. Geschmacklich Geiles Zeug und vom Effekt auch nicht schlimmer als alles andere.

Finish_AlgaeuInsgesamt scheinen andere auch gebummelt zu haben, jedenfalls sprang bei Platz 49 ein AK-Podium raus (3.Platz  M35). Toll: bei gutem Rennverlauf wäre der Sieg drinnen gewesen und eine Kuhglocke als preis. So gab es eine Brille - auch gut.

Alles in allem ist der Wettkampf eine Top-Alternative zum Ironman und Challenge Brei. Zwar liegt man kostenmäßig mittlerweile auf ähnlichem Niveau, hat aber aufgrund Top-Renn-Goodies (Mütze,Trikot, Verpflegung), zu keiner Zeit ds Gefühl zu vie gezahlt zu haben. Die Atmosphäre is locker wie Roth mit Kuhglocken. Top-Panorama inklusive.

Nächstes Jahr kommen wir wieder - sicher. 

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