Michael Weidner - Ausdauersport

Full-time-Job-Triathlet

  • Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home News+Berichte Training 2015 und Vorbericht Challenge Roth

Training 2015 und Vorbericht Challenge Roth

E-Mail Drucken PDF

Triathlon HeavenDer Hauptwettkampf steht vor der Tür! am 12. Juli ist es soweit. Ich werde mit Startnummer 849 um 7:05 in der 4. Startgruppe ins Rennen gehen. So wie die Wetterprognosen sind soll es ein toller Tag werden. Warm aber nicht heiß, Sonnig und mäßig windig.

Ich bin gerüstet. die Hausaufgaben sind gemacht - zumindest was das Sportliche angeht. Das Training verlief diese Jahr vor allem eines: sozial verträglich + stressfrei und hat meist Spass gemacht. Durch Erfahrungen der Vorjahre wusste ich, dass  mehr als 13-14 Wochenstunden in eine normale Arbeitswoche nicht unter zubekommen sind. Alles ander geht a) Zulasten der Familie und / oder b) Zulasten der Erholung. Ein Morgenlauf heißt eben immer "früher Aufstehen" und endet nicht immer in einer qualitativ hochwertigen Einheit.

Daher: Fokussierung auf die Kerneinheiten sprich lange Rad und Laufeinheit, Schwimmeinheiten (auch wenn die Wegezeit fressen).

Die Strategie war es schon möglichst früh im Jahr kontinuierlich zu trainieren ohne dabei zu früh ein, aufgrund des begrenztes Zeitbudgets nicht mehr steigerbares, gutes Formniveau aufzubauen. Angereichert wurde der Trainingsverlauf durch ein 4 Tage Camp mit meinem Verein RV-Viktoria Wombach im Odenwald Mitte März und 2 x "Trainingslager @ home" an Ostern und Pfingsten.

Im Winter bin ich viel geschwommen und gelaufen. Besonders beim Schwimmen hatte ich vermutlich mein Formzenit schon Anfang März erreicht. Sobald die Temperaturen erträglicher wurden ging es länger und öfter aufs Rad.Da ging de Performance im Wasser in den Keller.

Das Lauftraining bestand aus vielen langen Läufen - die hatte ich in den letzten Jahren vernachlässigt. Dafür hatte ich die schnellen Einheiten, sprich typische Intervalle à la 5-8 x 1000 m im Mördertempo auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert und zudem die Geschwindidkeit bis zum Bereich 10k-Pace abgesenkt. aus den Erfahrungen der Langdistanzen zuvor hat das Laufen als 3. Disziplin nur bedingt mit dem eines Stand-Alone Laufwettkampfs zu tun. Was zählt ist ökonomisch lange vorwärts zu kommen. 

Beim Radfahren fuhr ich v.a. in den Base-Phasen neben KM viele HM im Spessart inkl. langer Anstiege. Bringt Abwechslung. Zudem habe ich die typischen "Langdistanzintervalle" wieder konsequent intergriert: sprich 20, 40, 60min Intervalle in Aeroposition im Flachen, knapp oberhalb der Wettkampfbelastung. Für eine Strecke in Roth mit tollen Strassen und hohem Aeroanteil ist es meiner Meinung nach wichtig lange die Position halten zu können. 2011 hat's fuktioniert.

in den letzten beiden Jahren ging mir dann manchmal etwas die Luft aus. Ein Phänomen das ich auch schon 2011 in der Rothvorbereitung erlebt hatte. Vermutlich liegt das daran, dass die harten Build Einheiten doch mehr Erholung brauchen als man Ihnen zugesteht. Und leider war ich im Mai eine knappe Woche krankheitsbedingt ausser Gefecht. Grund: Zu viel trainiert, zu wenig Erholung. Das nagt an der Form. Natürlich wird der Gesamtumfang dem ein oder anderen Top-Agegrouper nur ein müdes Lächeln abverlangen können, aber ich sag euch: jede Stunde war hart erarbeitet und geplant. Insgesamt sind im Jahresverlauf maximal 5 Einheiten  gestrichen worden und wenn, dann weils nicht anderes ging.

Mein Dank geht besonders an meine Frau Sabrina für die Unterstützung und das Verständnis und an meine Kinder.

Top Marken im neuen Laufbar Onlineshop

Dank geht an meinen Freund und sportlichen Berater, dem Eisenmann Stefan Rauch für die Unterstützung, sowie weiterhin an alle Trainingskollegen für die abwechslungsreiche Zeit. Wir sind eine tolle Truppe.

Die nakten Zahlen für 2015 bis dato:

Schwimmen:60h und 170km

Radfahren: 214h und 5939km die 6000 bekommen wir noch voll ;-)

Laufen: 97h und 1127 km

dazu: ca. 40h - 50h Krafttraining, Langlauf, Stretching + whatever

Ca. 15h im Wochenschnitt

und hier die Verteilung der Wochenstunden grafisch dargestellt. Man siegt die Trainingscamps, die Zwangspause Anfang Mai, und dass zu Ende hin der zeitliche Umfang nicht gesteigert werden konnte. Nicht ersichtlich sind Bummeltempo im Winter und WK-orientiertes Tempo zuletzt

Alles in allem: ich hab mehr gemacht als zuvor, bin gut vorbereitet und freue mich drauf die Energie auf die Strecke zu bringen.


So, was geht nun am Wochenende: ich weiß es nicht!!!!! ;-)

Fakt ist:  Für mich steht  jetzt  schon fest dass ich die nächsten 1-2 Jahre oder vielleicht viel länger keine Langdistanzvorbereitug mehr machen werde: wir erwarten im November das vierte (jeweils dritte) Kind und das will gewickelt werden!!! Wahrscheinlich auch deshalb freue ich mich auf den Event, auf die Stimmung vor Ort, wie bisher noch auf keinen Triathlon zuvor.

Aber: wenn ich für Sonntag 3 sportliche Wünsche frei hätte, wären das

1. Ins Ziel kommen

2. Schwimmen < 1h ohne Panik

3. Radfahren < 5h10 ohne energetische Probleme

Laufen: ergibt sich bei Erfüllung des 3. Wunsches von selber. Weniger gehen, mehr rennen und durchziehen können. zwischen 3h10 und 5h ist hier alles drinnen.

sehen uns an der Strecke oder im Ziel

LAST_UPDATED2  
Partner
Banner
Banner

Anmeldung

Wir haben 4 Gäste online